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Carsten Brosda (SPD): Von der WAZ zum Senator und Präsidenten

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Von: Denny Konzack

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Carsten Brosda (SPD) ist in Hamburg Senator für „Kultur und Medien“ und seit November 2020 sogar Präsident des „Deutschen Bühnenvereins“.

Hamburg – Heute ist Carsten Brosda für die SPD in Hamburg Senator für „Kultur und Medien“. Seit November 2020 ist er sogar Präsident des „Deutschen Bühnenvereins“. Seine Karriere begann der am 03. Oktober 1974 gebürtige Gelsenkirchener an der Uni Dortmund, mit einem Studium in Journalistik und Politikwissenschaften. In diesem Rahmen absolvierte Carsten Brosda ein Volontariat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (kurz: WAZ).

Wer:Carsten Brosda
Partei:SPD
Amt in Hamburg:Senator für Kultur und Medien
Wo:Hamburg

Zwischen den Jahren 2000 und 2005 war er Pressereferent sowie Redakteur, später dann als Referent und Redenschreiber für Grundsatzfragen im SPD-Parteivorstand. Von 2005 bis 2009 war Carsten Brosda dann als Leiter des Referates Reden, Texte und Analysen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig, ab dem Jahr 2008 sogar stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes.

Dr. Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien bei einer Veranstaltung mit Talkrunde auf der Bühne und am Podium
Carsten Brosda (SPD) ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg © ClausBergmann/Imago

Carsten Brosda: Abteilungsleiter Kommunikation in der SPD, Senator und anschließend Präsident

Im Jahr 2010 wird Carsten Brosda bis zum Jahre 2011 Abteilungsleiter Kommunikation beim SPD-Parteivorstand. Ab Juni 2011 bis Februar 2016 nahm er sich der Leitung des Amtes für Kultur und Medien in der Hamburger Senatskanzlei an. Im März 2016 bis Januar 2017 gehörte er dem Staatsrat der Kulturbehörde an, im Hamburger Senat für die Bereiche Medien und Digitalisierung. Seit dem 01. Februar 2017 ist Carsten Brosda Senator der Kulturbehörde.

Unsere Kultursenatorin hat bis zum Schluss dafür gekämpft, sich schon bald wieder mit voller Kraft für diese Stadt und ihre Kultur einsetzen zu können. Auch ich habe gehofft, dass sie diesen Kampf gewinnen wird.

Hamburgs Ex-Bürgermeister Olaf Scholz über das Ableben von Barbara Kisseler in einem Interview mit „zeit.de“

Im Juli 2018 wurde er Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Zunächst wurde Carsten Brosda 2019 zum Vorsitzenden des Kulturforums der Sozialdemokratie. Anschließend im Jahr 2020 gelang ihm der Sprung zum Präsidenten. Nicht von Deutschland, allerdings zum Präsidenten des „Deutschen Bühnenvereins“ und hält weiterhin das Amt des Senators in Hamburg für Kultur und Medien inne.

Erbe von Ex-Kultursenatorin Barbara Kisseler: Nach ihrem Ableben legte sich Olaf Scholz auf Brosda fest

Olaf Scholz war lange Zeit der Bürgermeister der Stadt Hamburg. Nicht verwunderlich also, dass er seinen langjährigen Parteifreund Carsten Brosda ins Amt des Kultursenators bestellt hat, nach dem seine Vorreiterin Barbara Kisseler den langen Kampf gegen ihre Krankheit verloren hatte. Ihr Ableben schockierte ganz Hamburg. Carsten Brosda trat demzufolge ihr Erbe. Ein promovierter Kulturwissenschaftler, das deckt sich auch mit der Aussage des damaligen Bürgermeisters der Stadt Hamburg in einem Interview mit zeit.de: „Carsten Brosda genießt bei Hamburgs Kulturschaffenden einen hervorragenden Ruf.“

Der Hamburger Senat rund um Hamburgs ersten Bürgermeister Peter Tschentscher, haben, mit Carsten Brosda, also einen Top-Kandidaten für das Amt des Senators für Kultur und Medien in ihren Reihen.

Brosda hat einige Stationen in seinem Leben erfolgreich hinter sich gebracht. Als Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie als Präsident des Deutschen Bühnenvereins wird er weiterhin wichtige Entscheidungen treffen. Auf seinen nächsten Karriereschritt dürften viele Für-Sprecher von ihm gespannt sein. Unterstützen werden ihn seine Kollegen im Senat der Hansestadt Hamburg. Unter anderem von Anna Gallina (Die Grünen), Andy Grote (SPD) und Dr. Melanie Leonhard (SPD).

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