Rückrufaktion

Brand statt Blaulicht! General Motors ruft Hamburger E-Streifenwagen zurück

Fünf neue Elektro Streifenwagen der Hamburger Polizei
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Diese Hamburger E-Streifenwagen sind von der Rückrufaktion betroffen.
  • Elias Bartl
    VonElias Bartl
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Mega Rückrufaktion des US-Autoherstellers General Motors. 21 Opel Elektro-Streifenwagen der Hamburger Polizei betroffen.

Hamburg – Der US-Autohersteller General Motors hat eine Rückrufaktion von mehreren Elektroautomodellen gestartet. Wegen Batterieproblemen wurde zunächst das Elektroauto Chevrolet Bolt zurückgerufen. Mindestens zehn Fälle von brennenden Autos sind weltweit bekannt. Die Fahrzeuge brannten beim Laden. Auch die Hamburger Polizei besitzt 21 Autos einer betroffenen Modellreihe.

Polizei Hamburg: 21 Streifenwagen von Rückruf betroffen – das rät der Hersteller

Auch von den Autos der Baureihe Opel Ampera-e, die mit dem Bolt baugleich sind, gehe eine Brandgefahr aus, teilt der Autohersteller mit. General Motors riet Kunden deshalb dazu, die Autos nur mit einem Abstand von 15 Metern zu anderen Autos zu parken, und auf das Parken im Garagen zu verzichten. Außerdem sollte man sie E-Autos nicht vollladen.

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Von der Rückrufaktion ist auch die Polizei Hamburg betroffen. Im Januar 2020 wurden 21 der elektrischen Opel Ampera-e Modelle beschafft. Wie die Polizei auf Anfrage von 24hamburg.de bestätigte, sei die Rückrufaktion bekannt und man hätte sofort reagiert.

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Brandgefahr an den Polizeiwachen? Behörde reagiert umgehend

„Die Dienststellen, die einen Opel Ampera-e in ihrem Fahrzeugbestand haben, wurden durch unser Fuhrparkmanagement informiert und eingewiesen. Sämtliche Ampera-e wurden bereits in zertifizierten Fachwerkstätten der Firma Opel überprüft. Der Hamburger Polizei sind keine Kosten durch die Rückrufaktion entstanden.“, teilt ein Sprecher der Polizei mit. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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