1. 24hamburg
  2. Hamburg

Behörden im Norden warnen vor Betreten von Eisflächen – Lebensgefahr

Erstellt:

Von: Elias Bartl

Kommentare

Die Polizei und die Behörden in Norddeutschland warnen eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen. Das Eis ist noch viel zu dünn und es besteht Lebensgefahr!

Hamburg/Rostock/Kiel – Die tiefen Temperaturen im Norden Deutschlands haben auf manchen Seen bereits zu dünnen Eisflächen geführt. Doch das Eis ist noch lange nicht sicher. Die Umweltbehörden in Hamburg warnen deshalb dringend davor, das Eis zu betreten. Das Lagezentrum in Kiel und die Leitstelle des Polizeipräsidiums Rostock schlossen sich dieser Warnung an. Beim Betreten des Eises bestehe höchste Lebensgefahr. Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.

Lesen Sie weitere Blaulicht-Meldungen wie: Dramatischer Unfall kurz vor Heiligabend: Kind stirbt – weitere schwer verletzt!

Rettungsaktion in Hamburg: Kinder laufen über zugefrorenen See

Feuerwehrleute üben die Eisrettung.
Feuerwehrleute üben die Eisrettung. © Roland Weihrauch/DPA

Am ersten Weihnachtsfeiertag alarmieren Passanten die Feuerwehr zum See der Glinder Au nach Hamburg Billstedt. Beim Spazierengehen entdeckten sie Kinder, die über die brüchige Eisdecke auf die Insel des Sees gelaufen waren und nun festsaßen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und rettete die Kinder von der Insel.

Eisflächen noch viel zu dünn und nicht tragfähig: Behörden warnen eindringlich

Täglich die spannendsten Hamburg-Nachrichten direkt ins Postfach.

In Schleswig-Holstein war der Sonntag mit strengem Frost zwischen minus 10 und 15 Grad gestartet. Auch in Mecklenburg-Vorpommern war es in der Früh eisig bei örtlich bis zu minus 15 Grad. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird es allerdings in den kommenden Tagen wieder wärmer. Bis Mitte der kommenden Woche vertreibt das Atlantiktief «Roland» die letzten Reste der Kaltluft. (DPA/EB) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare