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Behörde knallhart: Demoverbot für Corona-Gegner am Samstag in Hamburg

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Von: Elias Bartl

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Demo sorgt für Sperrung und Stau in Hamburg an der alster.
In Hamburg haben sich erneut tausende Menschen auf der Straße versammelt © Elias Bartl

Die Anti-Corona-Demonstrationen in Hamburg werden immer voller, am Samstag marschierten fast 14.000 Menschen. Jetzt wollen die Behörden mit einem Verbot durchgreifen.

Hamburg – Die Demonstrationen der Kritiker gegen die aktuelle Coronapolitik in ganz Deutschland haben einen immer höheren Zulauf. Auch in Hamburg verzeichnet die Behörde einen Zuwachs der Demoteilnehmer. Am 11. Dezember 2021 waren es noch „nur“ 10.000 Menschen, die gegen die Coronapolitik des Hamburger Senates demonstrierten, zur ersten Demonstration in diesem Jahr, am vergangenen Samstag, dann schon fast 14.000 Teilnehmer.

Lesen Sie weitere Blaulicht-Meldungen wie: Corona-Demo in Hamburg: Zu viele Teilnehmer – Polizei denkt über Begrenzung nach

Demonstrationsverbot in Hamburg: Polizei kündigte diese Überlegung schon vor einer Woche an

Nach der jüngsten Anti Corona-Demo am Samstag, 8. Januar 2022, mit mehr als 13.500 Teilnehmern, denkt die Polizei über eine Begrenzung der maximalen Teilnehmeranzahl nach. Dies sagte Sandra Levgrün, Pressesprecherin der Polizei Hamburg, gegenüber 24hamburg.de in einem Interview am Rande der Corona-Demo am Samstag. Diese Überlegungen sollen von den Behörden nun tatsächlich umgesetzt werden.

Demoverbot für Impfgegner am Samstag: Behörden wollen durchgreifen

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Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, rechnet die Anmelderin der Demonstration für den kommenden Samstag mit einer Steigerung der Demonstrationsteilnehmer. Aus Infektionsschutzgründen soll diese Demonstration daher von den zuständigen Behörden verboten werden. Die Anmelderin hat nun die Möglichkeit gegen die Verbotsverfügung vor Gericht zu ziehen.

Grund für das Verbot soll laut Abendblatt unter anderem sein, dass sich viele Teilnehmer der Demonstration nicht an geltende Regeln halten. Immer wieder musste die Polizei eingreifen und die Umsetzung der Maskenpflicht fordern. In mehr als 20 Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass Atteste gefälscht wurden, die vom Tragen der Maske befreien. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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