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Beachclub in Hamburg: Die sieben besten Locations für den Sommer 2022

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Von: Kevin Goonewardena

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Nicht nur Badeseen, auch Beachclubs locken im Sommer in Hamburg ins Freie. Wir haben die besten Beachclubs der Saison zusammen gestellt.

Hamburg – Seit neuestem hat auch die Veddeler Fischgaststätte einen eigenen Strand, doch für richtiges Beach-Feeling braucht es neben Sand und Palmen auch Wasser und das kann der mittlerweile gerettete Hamburger Kult-Imbiss dann doch nicht bieten. Macht aber nichts: Denn „richtige“ Beach Clubs gibt es auch in Hamburg genug. Nur einer davon ist übrigens am Elbstrand, dem längsten Stadtstrand Europas. 24hamburg.de hat die besten Beachclubs für den Summer in the City zusammengestellt. Aber Achtung: Um nicht doch am Ende auf dem Trockenen zu sitzen, sollte insbesondere bei einem Besuch in Gruppen vorab immer ein Tisch reserviert werden.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen
Regierungschef:Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister)

28 Grad Strandbad Wedel

Los geht es mit dem am weitesten außerhalb liegenden Beach Club. Genaugenommen liegt der Beachclub 28 Grad Strandbar gar nicht mehr in Hamburg, sondern im schleswig-holsteinischen Wedel, kurz hinter der Stadtgrenze. Dennoch gilt er als einer der schönsten Locations im Hamburger Raum. Die Strandbar 28 Grad liegt direkt an der Elbe und hat nicht etwa einen aufgeschütteten, sondern echten Natursandstrand.

Aktuell fehlt diesem Strand jedoch auch der Sand – die vergangenen Sturmfluten haben den Wedeler Elbstrand ein Stück weit abgetragen. Doch dem Spaß tut das keinen Abbruch. Auf Liegestühlen lassen sich in Wedel unter Palmen tropische Cocktails, klassische Longdrinks, ein kühles Bier oder ein Gläschen Wein genießen. Snacks gibt es laut Website in Form von Baked Potatos, Nachos oder Pizzen. Adresse: Hakendamm 2, 22880 Wedel.

Beach Clubs in Hamburg: Strand Pauli an den Hamburger Landungsbrücken

Den Beachclub Strand Pauli in der Nähe der Landungsbrücken kennt wohl jeder echte Beachclub-Kenner. Der Klassiker in der legendären Hafenstraße ist eine echte Institution unter den Strandbars der Stadt. Mit Ausblick auf Elbe und die Docks von Blohm+Voss, in denen gerne auch mal ein Kreuzfahrtschiff oder eine Oligarchen-Yacht fit gemacht wird, lassen sich die üblichen kühlen Getränke genießen. Das kulinarische Angebot ist nicht nur vielfältig – umfasst es doch Burger, Bowls, aber auch Currywurst XXL – sondern regional und Bio. Am Wochenende gibt es Frühstück. Adresse: St. Pauli Hafenstraße 89, 20359 Hamburg.

Beach Club Strand Pauli an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen
Beach with a view: Der Beachclub StrandPauli unweit der Landungsbrücken überzeugt nicht nur mit dem Blick auf den Hamburger Hafen © Daniel Schoenen / imageBROKER / Imago

Aloha Ahoi Beach: Der neuste Beachclub der Stadt

Eventuell können Wasserratten in wenigen Jahren auf einem Badeschiff nach Berliner Vorbild im Harburger Binnenhafen die Abkühlung suchen. Schon jetzt und nach sieben Jahren Pause, lockt ein frisch eröffneter Beachclub an den dortigen Lotsekai. Aloha Ahoi Beach heißt dieser Beachclub in Hamburg. Auf 1000 Quadratmetern wurden 350 Tonnen Sand verteilt. Es gibt Strandkörbe, Liegestühle, Beachvolleyball, Wikingerschach, Boccia und eine Feuerstelle im Sand, wie der Website zu entnehmen ist. Die üblichen Getränke und Gerichte werden aus Containern heraus serviert. Zur musikalischen Untermalung des sommerlichen Strandausflugs spielen DJs und Live-Bands. Adresse: Lotsekai 6, 21079 Hamburg.

Sky & Sand Hamburg: Beachclub in 30 Metern Höhe

Vom südlichsten und neuesten Beach Clubs Hamburgs im Harburger Binnenhafen geht es nun zum höchsten der Stadt: Dem Sky & Sands, benannt nach dem Hit des Berliner Techno DJs-Paul Kalkbrenner, der zusammen mit dem dazugehörigen Kult-Film Berlin Calling 2008 für den großen Durchbruch des heutigen Star-DJs sorgte. Die Besonderheit: Der Beachclub liegt 30 Meter über dem Boden. Denn der Beachclub befindet sich auf dem Parkdeck der Mundsburg-Türme.

Genauer gesagt der „Lascana Beachclub powered by Sky & Sand“. Die Idee und das Ambiente des Strandclubs über den Dächern werden im Netz gefeiert, die Umsetzung lässt zumindest laut einiger Bewertungen zu wünschen übrig. „St. Tropez sein wollen, jedoch Bierkönig mäßig abliefern…“ heißt es etwa, Service und Gastro seien eine Katastrophe. Doch: Wir alle wissen, dass im Internet viel Negatives steht. Bevor man den Testern zu viel Vertrauen schenkt, lieber selbst vor Ort ein Bild machen. Adresse: Humboldtstraße 6, 22083 Hamburg.

Beach Hamburg: Beachvolleyball-Paradies in Hamburgs Osten

Der etwas einfallslose Name dieses Beachclubs im Osten der Stadt täuscht, denn die Location in Dulsberg beherbergt alles andere als eine 08/15 Strandbar. Im Grüngürtel des Stadtteils liegt dieser Beach Club, der neben einem Außen- auch einen Innenbereich bereithält. Es gibt tatsächlich ein Freibad mit 25 Meter-Becken, Kinderbereich, Rutsche und Wasserlauf. Beachvolleyball-Courts laden zur schweißtreibenden Körperbetätigung neben der Liegewiese ein.

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Es können auch Beachvolleyball-Kurse gebucht werden und unter dem Namen „Disco Beach“ finden von Herbst bis April Beachvolleyball Disco Nights statt, bei denen im Halbdunkeln die Spieler und Spielerinnen in Neon-Leibchen gekleidet und mit Farbe angemalt auf Punktejagd gehen können. Der Beach Hamburg Club kann außerdem für private Feiern, Firmenevents oder Kindergeburtstage gemietet werden. Selbstverständlich wird auch hier für leibliches Wohl gesorgt. Adresse: Alter Teichweg 220, 22049 Hamburg.

Central Park in Hamburg: Strand in der Schanze

Am Ende des Schulterblattes, pulsierende Ader des quirlig-bunten Schanzenviertels, liegt laut der Betreiber mit dem Central Park „der Ruhepol vom Schulterblatt.“ Übrigens direkt neben dem Wagenplatz „Zomia“. Sonne satt, leider kaum Bäume, dafür aber Schirme und Segel, Sand, Liegestühle und kühle Getränke locken Passanten, Schanzen-Bewohner und Besucher in die Oase im Alternativviertel. Auch Veranstaltungen finden statt, darunter DJ-Events und Public Viewing von Fußballspielen. Adresse: Max-Brauer-Allee 230, 22769 Hamburg.

Monkey Beach Club: Sandlos an der Alster

Der ein oder andere Beachclub in Hamburg hat wie der Central Park kein Wasser, der Monkey Beach Club hingegen hat keinen Sand. Lässt sich aber verschmerzen, denn die Bar am Mühlenkamp liegt direkt am Wasser. Und zwar an den Ausläufern der Alster. Palmen, Schirme und Liegestühle gibt es auch. Und einen herrlichen Blick auf das Treiben der SUP-, Tretboot- oder Kanu-Fahrer auf dem Wasser. Und natürlich kühle Drinks.

Wie bei allen anderen Beach Clubs lässt sich im Monkey Beach Club der kleine Hunger stillen: zum Beispiel mit Poke Bowls des Teams von Kailua Bowls. Auch der Monkey Beach Club hat einen Indoor-Bereich, ein klein wenig erinnert dieser Gebäuderiegel, der etwas ins Wasser ragt, an die Kranhäuser in Köln. Und weil der Beach Club auch einen Innenbereich hat, muss man auch das erwähnen: Zwischen Weihnachten und Neujahr hat der Beach Club geschlossen. Adresse: Anleger Mühlenkamp, Hofweg 103, 22085 Hamburg.

Strandperle am Elbstrand Övelgönne: Der Klassiker unter den Beachclubs in Hamburg

Wenn in Hamburg irgendjemand den Beachclub erfunden hat, dann sicher die Macher und Macherinnen der Strandperle am Elbstrand Övelgönne. Seit 50 Jahren gibt es „Die Mutter aller innerstädtischen Beachclubs“ (Die Welt). Wim Wenders schickte in „Der Amerikanische Freund“ (1977) Dennis Hopper und Bruno Ganz an den Strand, Christian Kracht erwähnte die Strandperle in einem seiner Bücher.

Strandperle am Elbstrand Övelgönne
Kult: Die Strandperle am Elbstrand gibt es bereits seit Anfang der 1970er Jahre. Sie ist die „Mutter aller innerstädtischen Beachclubs“. © Henning Angerer / Imago

Baden in der Elbe ist und bleibt zwar lebensgefährlich, doch dieser Beachclub unweit des historischen Museumshafens Övelgönne und mit Blick auf die Containerterminals am einzigen echten Strand der Norderelbe ist nicht nur wegen seines Kult-Faktors einen Besuch wert. Adresse: Övelgönne 60, 22605 Hamburg.

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