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Autobahn A25: Bauarbeiten sorgen eine Woche lang für Sperrungen und Staugefahr

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Von: Jan Knötzsch

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Auf den Straßen Hamburgs geht manchmal wenig, manchmal nichts. Sperrungen, Staus und Chaos lassen grüßen. Diesmal ist ein Teil der Autobahn A25 dicht.

Hamburg – Die Älteren unter den 24hamburg.de-Lesern werden sich vielleicht noch erinnern: 1982 sang ein deutscher Popsänger einen Song mit dem Namen „Ich will Spaß“. Darin enthalten: der Hinweis, dass (s)ein Auto der Marke Maserati 210 km/h fahren würde – und die Song-Zeile, dass er Spaß am Gas geben habe. Nun, mit dem Verkehr in Hamburg würde Markus Mörl, so der bürgerliche Name des Interpreten, wohl vieles haben – aber keinen großen Spaß.

Viele unken: Nicht umsonst wird die Hansestadt Hamburg gerne als Staustadt Nummer eins bezeichnet. Oder ist Hamburg doch besser als der (Stau-)Ruf sagt? Im Jahr 2021 standen die Menschen in Hamburg etliche Kilometer lang im Stau. Und auch auf den Autobahnen rund um Hamburg wird es immer wieder eng. Oder aber die Strecken sind gleich ganz dicht. Staugefahr vorprogrammiert. Chaos? Einfach mal mit einkalkuliert. So wie zuletzt auf der A7 und der A1.

Jetzt gibt‘s gleich eine ganze Woche lang Staugefahr und Sperrungen auf der A25 in Richtung Geesthacht.

Autobahn:A25
Länge:21,4 km (in Betrieb: 18,4 km)
Strecke:vom Autobahndreieck Hamburg-Südost über Bergedorf nach Geesthacht.
Baubeginn:1978

A25 in Richtung Geesthacht: Arbeiter müssen die Markierungen auf der Fahrbahn erneuern – droht durch Spur-Sperrung Stau?

Wer nicht gerade das 9-Euro-Ticket des HVV in Hamburg nutzt, um von A nach B zu kommen, der kennt das Szenario schon: Wer A(uto) sagt, der muss in Hamburg auch b(elastbare) Nerven haben, so oft wie man in und um die Hansestadt herum steht statt im fließenden, zügigen Verkehr unterwegs zu sein. Auch wenn es dank des 9-Euro-Tickets kürzere Wartezeiten im Stau für Hamburger Autofahrer gibt. Die Baustellen in der Stadt, der der Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) schon prognostiziert, Hamburg werde für Jahrzehnte eine Großbaustelle bleiben, hören nicht auf. Nein, es stehen immer neue Bauarbeiten, Staus und Sperrungen bevor. So wie bald auf der Autobahn A7 in Richtung Hannover.

Autos stehen mit geöffneten Türen auf einer Autobahn im Stau.
Auf der A25 in Richtung Geesthacht drohen Staus, zumindest aber sorgen Arbeiten für eine Teilsperrung. (24hamburg.de-Montage) © Westend61/imago

Diese Sperrung ist so sicher wie das Amen in der Kirche – eine andere ist bereits jetzt Realität. Weil die Markierungen erneuert werden müssen, wird es auf der A25 in Richtung Geesthacht nahe Hamburg ab dem Kreuz Südost Richtung Bergedorf für eine Woche lang Tagesbaustellen geben, die bereits am Montag, 18. Juli 2022, in den Morgenstunden begonnen haben und sich noch bis zum Freitag, 22. Juli 2022, ziehen. Die Autobahnmeisterei Stillhorn der Autobahn GmbH Nord erneuert vom Kreuz Südost bis nach Neuallermöhe-West die Fahrbahnmarkierungen.

Erneuerung der Fahrbahnmarkierung auf der A25: So laufen die Arbeiten – so soll der Verkehrsfluss weiter laufen

Für diese Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen, die dafür sorgt, dass auf der A25 in Richtung Geesthacht einzelne Spuren gesperrt werden müssen, dauern von Montag, 18. Juli, bis zum Freitag, 22. Juli, jeweils von 6 bis 15 Uhr an. Dabei ist es nach Auskunfz der Autobqahn Nord GmbH so, dass vier verschiedene Abschnitte geplant sind, in denen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen stattfinden. Phase betrifft Montag, 18. Juli 2022, und Dienstag, 19. Juli. Dann wird zwischen dem Kreuz Südost und der Ausfahrt Allermöhe der Hauptfahrstreifen von 6 bis 15 Uhr gesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn A25 wird in diesem Zeitraum einspurig über die Überholspur geführt.

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Weiter geht es dann am Mittwoch, 20. Juli 2022, wenn im selben Abschnitt dann der Überholfahrstreifen gesperrt wird. Der Verkehr auf der A25 soll über den Hauptfahrstreifen geleitet werden. Tags darauf, am Donnerstag, 21. Juli 2022, sowie am Freitag, 22. Juli 2022, bewegen sich die Bauarbeiter dann: Sie erneuern die Markierungen zwischen den Ausfahrten Allermöhe und Neuallermöhe-West – auch hier sind im Wechsel der Überhol- und der Hauptfahrstreifen an der Reihe. Die Anschlussstellen stehen jeweils nur verkürzt zur Verfügung. Immerhin: Die Arbeiten auf der A25 dauern nur eine Woche an. Zum Vergleich: Die Rothenbaumchaussee wird ein Jahr zur Baustelle.

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