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Astrazeneca: Impfstoff-Konzern zieht nach Hamburg

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Von: Fabian Raddatz

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Umzug von Wedel nach Hamburg: Der Pharmakonzern und Corona-Impfstoff-Hersteller Astrazeneca will seinen deutschen Hauptsitz in die Hansestadt verlegen.

Hamburg – Das Pharmaunternehmen Astrazeneca will künftig von Hamburg aus agieren, den Hauptsitz seiner Deutschlandzentrale von Wedel (Kreis Pinneberg) in die unmittelbar benachbarte Hansestadt verlegen. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen (2019)
Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Eine Unternehmenssprecherin sagte am Dienstag: „Die Planung dafür läuft bereits seit über zwei Jahren. Der genaue Zeitpunkt des Umzuges steht noch nicht fest.“ Bereits jetzt würden viele Mitarbeiter in der Stadt Hamburg wohnen und nach Wedel pendeln. Der neue Standort ermögliche es dem Konzern, weiterzuwachsen und moderne Arbeitsformen umzusetzen, so die Sprecherin.

Astrazeneca verlegt Sitz nach Hamburg: 175 Mitarbeiter des Impf-Stoffherstellers betroffen

Das Werk in Wedel, in dem Medikamente verpackt werden, soll bereits zum Jahresende schließen. Von dem Ende der Produktion – der Astrazeneca-Impfstoff gegen Covid-19 wird dort nicht hergestellt oder abgefüllt – seien 175 Mitarbeiter betroffen. Ein Sozialplan und Interessensausgleich werde bis Ende 2021 umgesetzt.

Die Elbphilharmonie in Hamburg von der Elbe aus gesehen. Oben rechts: Das Astrazeneca-Werk in Wedel
Das Pharmaunternehmen Astrazeneca will seinen Deutschland-Hauptsitz nach Hamburg verlegen. Oben rechts: Der alte Sitz in Wedel. © Bodo Marks/dpa & Christian Charisius/dpa

Bei einem der führenden Impfstoff-Hersteller Astrazeneca sind in Deutschland den Angaben zufolge derzeit 900 Menschen beschäftigt. Zu den 175 Mitarbeitern in der Produktion kommen rund 350 Angestellte in der Verwaltung sowie Außendienstmitarbeiter.

Immer wieder sorgte der Impfstoff von Astrazeneca für negative Schlagzeilen: Viel wurde diskutiert, wie gefährlich er wirklich ist, ob er nicht verboten werden sollte. Auch in Hamburg gab es Fälle, in denen Feuerwehrleute krank wurden. Eine Frau erlitt nach einer Astrazeneca-Impfung eine gefährliche Hirnthrombose. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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