1. 24hamburg
  2. Hamburg

Andy Grote mit Corona infiziert – wo hat sich Hamburgs Innensenator angesteckt?

Erstellt:

Von: Jan Knötzsch

Kommentare

Hamburgs Innensenator Andy Grote hat‘s erwischt: Ein PCR-Test ist positiv ausgefallen, Grote hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Alle Hintergründe im Überblick.

Hamburg – Wenn man es ein bisschen überspitzt formulieren wollen würde, könnte man den alten Slogan eines Whiskey-Webespots abwandeln: Die Omikron-Variante geht, Andy Grote kommt ... vorerst nicht mehr ins Rathaus. Klingt fies, trifft aber zumindest im zweiten Teil des Satzes die Wahrheit. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist noch da, aber Andy Grote wird in den kommenden Tagen das Hamburger Rathaus eher nicht von innen sehen und besuchen.

Der Hamburger Innensenator hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das hat die Innenbehörde am Mittwoch, 2. März 2022 bekanntgegeben.

Deutscher Politiker:Andy Grote
Geboren:14. Juni 1968 (Alter: 53 Jahre) in Dissen am Teutoburger Wald
Partei:Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Aktuelle Tätigkeit:Innen- und Sportsenator der Freien und Hansestadt Hamburg
Ausbildung:Universität Hamburg (1990–1996)

Corona-Infektion bei Hamburgs Innensenator: Andy Grote hat sich in häusliche Quarantäne begeben

Am Montagabend, 28. Februar 2022, soll Innensenator Andy Grote, der zuletzt aufgrund des sogenannten „Pimmel-Gate“ in den Schlagzeilen stand und jüngst im Zuge des Ukraine-Krieges von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) mit der Bildung eines Krisenstabs beauftragt wurde, ein positives PCR-Testergebnis bekommen haben. Dies berichtet das Hamburger Abendblatt unter Berufung auf die Innenbehörde der Stadt Hamburg. Zuvor sollen bei Grote, der im Zuge des Ukraine-Konflikts Konfliktpotenzial wegen pro-russischen Corona-Kritikern sieht, mehrere Schnelltests noch negativ ausgefallen sein.

Hamburgs Innensenator Andy Grote bei einer Pressekonferenz im Hamburger Rathaus.
Hamburgs Innensenator Andy Grote befindet sich in häuslicher Quarantäne – er hat sich mit dem Coronavirus infiziert. © Chris Emil Janßen/imago

Offiziell wurde die Corona-Infektion des Innensenators, weil die Staatskanzlei sämtlichen Medienvertretern, die am 24. Februar 2022 bei der Pressekonferenz von Peter Tschentscher zum Ukraine-Krieg im Hamburger Rathaus anwesend waren, dies mitgeteilt hat. Bei diesem Termin war auch Andy Grote vor Ort, der nur leichte Grippesymptome habe. „Dem Senator geht es soweit gut. Er arbeitet mit voller Energie aus dem Homeoffice heraus“, zitiert das Hamburger Abendblatt Daniel Schaefer, den Sprecher der Innenbehörde. Grote habe nach dem positiven PCR-Test sofort alle Kontaktpersonen informiert und sich in häusliche Quarantäne begeben, so das Abendblatt.

Innenbehörde und Innensenator vermuten: Andy Grote hat sich über Kita seines Sohnes angesteckt

Infiziert hat sich Andy Grote, der im Krisenstab wegen des Ukraine-Krieges auch damit beschäftigt ist, zu planen, was Hamburg bei einem möglichen Cyber-Angriff auf die Hansestadt tut, offenbar über die Kita seines Sohnes. Diese sei, so Innenbehörde-Sprecher Daniel Schaefer im Abendblatt, „seit Ende vergangener Woche geschlossen, da es mehrere Fälle unter Erziehern und Kindern gab“.

In Hamburg hat es von Dienstag, 1. März 2022, bis zum Mittwoch, 2. März, laut Hamburger Sozialbehörde 2310 Corona-Neuinfektionen gegeben. Das sind im Vergleich zum Vortag 698 Fälle mehr, aber 257 Fälle weniger als noch am Mittwoch der vergangenen Woche. Damit sinkt die Inzidenz weiter und liegt nun bei 630,4. Aktuell werden in Krankenhäusern in der Hansestadt Hamburg 327 Corona-Patienten behandelt, 39 Personen davon auf der Intensivstation. Zudem hat die Sozialbehörde acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare