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Am Mittwoch mehr als 70 gestrichene Eurowings-Flüge in Hamburg

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Von: Elias Bartl

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Pilotenstreik bei Eurowings
Die Eurowings Maschinen blieben auch am Mittwoch in Hamburg am Boden. © Daniel Bockwoldt / dpa

Harte Positionen im Tarifkonflikt bei Eurowings: Piloten sorgen tagelang für massenhafte Flugausfälle. Derweil warnt das Management vor den Konsequenzen.

Hamburg – Wegen des erneuten Pilotenstreiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings fallen am Hamburger Flughafen am Mittwoch 36 von 44 geplanten Abflügen aus. Das geht aus der Online-Flugübersicht des fünftgrößten deutschen Airports hervor. Zudem entfallen etwa ebenso viele Ankünfte. Bereits am Montag und Dienstag waren pro Tag jeweils 29 Abflüge und Ankünfte von Eurowings in Hamburg ausgefallen.

Streik bei Eurowings: Diese Flüge fallen in Hamburg aus

Der Streik fällt mitten in die Herbstferien mehrerer norddeutscher Bundesländer. In der Tarifauseinandersetzung will die Pilotengewerkschaft Cockpit die Arbeitsbelastung der Piloten deutlich reduzieren. So fordert die Gewerkschaft 14 zusätzliche freie Tage im Jahr. Eurowings bietet 10. Bei den geforderten fünf Arbeitsstunden, die die Piloten laut Gewerkschaftsforderung pro Woche weniger arbeiten sollen, hat das Unternehmen drei Stunden geboten.

Eurowings-Streik in den Herbstferien: mehr als 70 Flüge in Hamburg gestrichen

Als Folge des Pilotenstreiks zückt die Lufthansa-Tochter den Rotstift. Die für 2023 geplante Flottenstärke von 81 Flugzeugen werde zunächst um fünf verringert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der geplante Aufbau von mindestens 200 weiteren Stellen bei Eurowings Deutschland im Cockpit und in der Kabine werde mit sofortiger Wirkung gestoppt. Piloten, die derzeit in der Ausbildung sind, erhalten nur befristete Verträge. Da sich der Bedarf reduziere, würden zudem alle Beförderungen zum Kapitän gestoppt, teilte das Unternehmen mit. (DPA)

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