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Feuerlöschboot „Hoechst“ kommt endlich ins Museum

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Von: Dominick Waldeck

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Feuerlöschboot «Hoechst» soll ins Museum kommen
Mit einem Kran wird das tonnenschwere Boot aus der Elbe gehoben. © Daniel Bockwoldt/dpa

Nach technischen Schwierigkeiten beim ersten Versuch ist das Boot nun erfolgreich auf einen Tieflader verladen worden und bereit für seine letzte Reise.

Schleswig-Holstein/Hamburg – Das Feuerlöschboot „Hoechst“ wurde 1961 gebaut und war bis letztes Jahr noch im aktiven Einsatzdienst für eine Werkfeuerwehr in Frankfurt am Main. Nun hat das Boot seine letzte Reise angetreten und soll ins Norderstedter Feuerwehrmuseum. Dort sind schon viele historische Exponate ausgestellt, doch das Feuerlöschboot wird mit seinen 20 Metern Länge das neue Highlight werden.

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Erster Versuch scheiterte: Boot schwerer als gedacht

Die Überführung des Bootes begann bereits im letzten Jahr. Auf dem Wasserweg ging es über die Elbe bis nach Billbrook. Ein erster Versuch den Stahlkoloss an Land zu heben scheiterte. Das Boot war einfach zu schwer für den Kran. Ganze 55 Tonnen bringt das alte Schiff auf die Waage. Nun startete der zweite Versuch. Diesmal mit einem deutlich größeren Kran.

Feuerlöschboot «Hoechst» soll ins Museum kommen
Das Feuerlöschboot hängt am Haken © Daniel Bockwoldt / dpa

Ein 450-Tonnen Autokran musste anrücken um das Boot an Land zu hieven

Am Dienstag, den 24.05.2022, rückte ein großer Autokran mit einer Hubkraft von 450 Tonnen an, um das Feuerlöschboot auf einen Tieflader zu hieven. Diesmal gelang das schwierige Vorhaben und alles war bereit für die letzte Reise. Gegen 22 Uhr am Abend soll diese dann beginnen. Durch die enorme Breite von 5 Metern muss ein enormer Umweg gefahren werden.

Transport ist über 5 Meter breit: Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen

Über die Autobahn A1 geht es weiter auf der A21 bis Bad Segeberg und von dort über nach Neumünster auf die Autobahn A7. Der Schwerlasttransport wird gegen 10 Uhr am Mittwoch in Norderstedt erwartet. Während der Fahrt kann es zu Straßensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen am Streckenverlauf kommen, da der Transport teilweise nicht überholt werden kann.

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