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Alles neu in der HafenCity: Das Kreuzfahrt-Terminal in Hamburg wird umgestaltet

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Von: Christian Einfeldt

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HafenCity.
HafenCity: Unter anderem soll ein neues Einkaufsviertel, neuer Wohnraum und der Elbtower entstehen. © Jürgen Ritter/Imago

In der HafenCity stehen die Kräne nur selten still. Geplant ist ein neues Einkaufsviertel, neuer Wohnraum und natürlich der Elbtower. Die Pläne im Detail.

Hamburg – Das nach ZDF-Angaben „größte Städtebauprojekt Europas“ sticht schon jetzt als Touristenmagnet Hamburgs hervor. Namhafte Unternehmen verlagerten ihren Standort in die HafenCity und gleich mehrere Attraktionen legitimieren einen Besuch des Viertels rund um die Elbphilharmonie. Trotz der vielen Investments, die bereits in den im Jahre 2001 ergründeten Stadtteil geflossen sind, stehen die Kräne an den Elbbrücken nur selten still.

2024 soll das Einkaufsviertel Westfield Hamburg-Überseequartier eröffnet werden, der Hamburger Senat stellt 1400 neue Wohnungen in der HafenCity in Aussicht und dann weicht auch noch das ehemalige Kreuzfahrt-Terminal zugunsten neuer Projekte. Das sind die aktuellen Pläne in der HafenCity.

Hamburger Stadtteil:HafenCity
Fläche:240 ha
Einwohner:6302
Bevölkerungsdichte:2626 Einwohner/km²

Bauprojekte in der HafenCity: Einkaufsviertel, Elbtower und neuer Wohnraum

In einer Pressemitteilung vom 27. Dezember 2022 stellt der Hamburger Senat die neuesten Pläne der HafenCity vor: 1400 neue Wohnungen, „Deutschlands höchstes Holzwohnhochhaus“ sowie das erste Wohnhaus, das aus nachwachsenden Rohstoffen wie recyclebaren Materialien besteht. Es sind die aktuellsten Bauprojekte, die zeigen sollen, dass es vor allem ein innovatorischer Faktor ist, der infolge aktueller Entwicklungen des Hamburger Stadtteils federführend ist. Auf diesen Aspekt setzen die Beteiligten auch, wenn es um die Realisierung der nächsten Pläne geht: die Umgestaltung des einstiegen Kreuzfahrt-Terminals.

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, hat sich zuletzt die Kreativ-Gemeinschaft „Mundhalle“ im Terminal im Überseequartier aufgehalten. Bereits 2020, als die Terminal-Halle zum Platz des Austauschs zwischen Kunst und Handwerk erklärt wurde, wurden die Beteiligten nach Berichten der Morgenpost über die Möglichkeit unterrichtet, dass sie schon in absehbarer Zukunft das Terminal wieder verlassen müssen. In wenigen Tagen wird das Szenario zur Realität. Der Abriss des Gebäudes steht bevor. Dort, wo seinerzeit Reisende empfangen worden waren, entsteht ein hochmoderner Komplex, der Arbeit und Lehre zusammenschweißen soll.

Hochschule statt Kreuzfahrt-Terminal: Abriss der Hamburger Terminal-Halle steht bevor

Wie die Morgenpost berichtet, zieht es unter anderem die Medical School Hamburg an den Strandkai. In Summe sollen dort 20.000 Quadratmeter Gesamtfläche zur Verfügung stehen – Flächen, die also zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten für weitere Unternehmen bieten. In diesem Kontext wurde Medienberichten zufolge bereits der Einzug eines Restaurants bestätigt.

Die ersten Baumaßnahmen zum Umbau des Terminals starten noch im Frühjahr. Dass das Vorhaben aktuellen Berechnungen zufolge rund 40 Prozent hinsichtlich des Co2-Verbrauchs einspart, zeigt, dass sich auch dieses Bauprojekt des Klimaschutzes verpflichtet. Weitere Pläne der HafenCity: Die Sylter Klinik Lanserhof könnte einen Hamburg-Ableger bekommen – und dann gibt es da natürlich noch die laufenden Arbeiten zur Errichtung des Elbtowers. Ein weiteres Großprojekt spiegelt sich derweil in dem Bau wider, der das dortige Angebot an Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten schlagartig vervielfachen soll.

„Weltweit einzigartig“: Hamburgs geplantes Einkaufsviertel soll 2024 eröffnet werden

Nach aktuellem Planungsstand ist der Bau im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Das Einkaufsviertel Westfield Hamburg-Überseequartier soll nach Fertigstellung rund 200 Unternehmen beherbergen. Andreas Hohlmann, Geschäftsführer von Unibail-Rodamco-Westfield Deutschland spricht gegenüber dem Hamburger Abendblatt von „Flagship-Stores angesagter und weltbekannter Marken, Entertainment- und Kultur-Highlights, die es in Hamburg noch nicht gibt“.

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Darüber hinaus soll der Bau weiteren Wohn- und Büroraum und außerdem eine neue Heimat des Kreuzfahrt-Terminals schaffen. Mitten in Hamburg würde etwas Besonderes entstehen – im Wortlaut des Geschäftsführers heißt es, „eine Destination, die Maßstäbe setzt und vermutlich weltweit einzigartig sein wird“.

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