1. 24hamburg
  2. Hamburg

Tödlicher Raser-Unfall auf der A7: Mercedes-AMG knallt mit Opel zusammen

Erstellt:

Von: Sebastian Peters

Kommentare

Ein Raser soll auf der A7 einen tödlichen Unfall ausgelöst haben. Sein Unfallgegner verstirbt noch vor Ort. Das Trümmerfeld ist enorm. Die Polizei Hamburg ermittelt.

Hamburg – Am Mittwochabend, 02. März 2022, kommt es gegen 21:35 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Süden auf Höhe der Anschlussstelle Marmstorf zu einem tödlichen Unfall. Mit mehr als 200 km/h, so beschreiben es Augenzeugen, rast der Fahrer eines Mercedes-AMG mit seinem Sportwagen über die Autobahn. Die überhöhte Geschwindigkeit kostet einem Opel-Fahrer wohl schlussendlich das Leben.

Aktuell in Hamburg: Polizeieinsatz auf der A7 – Ermittlung nach Raser-Unfall

Aus noch unbekannten Gründen verliert der Fahrer des Mercedes kurz vor Marmstorf die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Sportwagen gerät ins Schleudern und kollidiert mit einem Opel Astra. Beide Fahrzeuge werden über die Fahrbahn geschleudert. Im Abfahrbereit krachen beide Fahrzeug in die Leitplanke und heben ab. 

Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde mit seinem Mercedes in den Grünstreifen katapultiert. Der Opel Astra des Unfallgegners hob regelrecht ab, prallte gegen mehrere Bäume und wurde in zwei Teile zerrissen. Mehrere Ersthelfer hielten sofort an und wollten den Unfallbeteiligten helfen. Für den Fahrer des Opels kam aber jede Hilfe zu spät. 

Blaulicht auf der A7 in Hamburg: Polizei muss Spuren der Autobahn sperren

Durch die starken Einschlage in mehrere Bäume verstarb der Fahrer sofort an der Einsatzstelle. Ein anrückender Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Fahrer des mutmaßlichen Unfallverursachers konnte noch eigenständig aus dem komplett zerstörten Sportwagen steigen. Er wurde augenscheinlich nur leicht verletzt. 

Unfall auf der A7
Aus diesem Mercedes-AMG ist der Fahrer leicht verletzt ausgestiegen. © Sebastian Peters

Lesen Sie weitere Blaulicht-Meldungen wie: Dramatischer Arbeitsunfall: Wagenheber gibt nach – Mann unter Auto eingeklemmt

In Folge des tödlichen Verkehrsunfalles musste die Polizei Hamburg zwei von drei Fahrspuren der A7 in Richtung Süden sperren. Teilweise sorgte die Sperrung für einen leichten Rückstau. Ein Sachverständiger, der von der Polizei angefordert wurde, soll den genauen Unfallhergang ermitteln. Auch ein 3D-Scanner, der jegliche Details aufzeichnet, wurde eingesetzt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare