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A23: Staugefahr bis Weihnachten – Stadt Hamburg empfiehlt sogar Home-Office

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Von: Kevin Goonewardena

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Ab Anfang Juli wird an der A23 gebaut. 90.000 Pendler sind täglich betroffen. Die Arbeiten werden bis Weihnachten andauern und massive Einschränkungen bedeuten.

Hamburg – Wegen des schlechten Zustands der Fahrbahn muss die Asphaltdecke der Autobahn A23 erneuert werden. Mit Rücksicht auf die anhaltenden Baumaßnahmen auf der Autobahn A7, ist die A23 zuletzt 2009 saniert worden. 90.000 Pendler täglich passieren das betreffende Teilstück der A23 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Halstenbek-Krupunder in Fahrtrichtung Heide. Bis Weihnachten wird es auf der Strecke zu massiven Einschränkungen kommen – die Stadt Hamburg empfiehlt den Pendlern deswegen aus dem Homeoffice zu arbeiten.

Name:Bundesautobahn A23
Länge:96 Kilometer
Errichtet:1964
Verlauf:Zwischen Hamburg und Heide (S-H)

A23 Baustelle Hamburg: Rückstau auf A7 nicht ausgeschlossen – 5000 Anwohner profitieren von neuem Asphalt

Denn während der Arbeiten stehen auf der A23 in besagtem Abschnitt nur drei, statt vier Spuren zur Verfügung. Davon allerdings lediglich eine in Fahrtrichtung Hamburg. Das wird vor allem für die Autofahrer, die aus dem Umland nach Hamburg pendeln, zum Problem. Wie der NDR berichtet, soll die Straßenführung im Baustellenbereich Rückstaus auf die Autobahn A7 verhindern – ganz ausgeschlossen werden können diese freilich nicht. Die Autobahn GmbH Nord empfiehlt Pendlerinnen und Pendlern mit Ziel Hamburger Stadtzentrum ab Pinneberg-Nord die Fahrt über die L103.

Bauarbeiten am Asphalt auf einer Autobahn in Hamburg
A23: Wegen der Erneuerung der Asphaltdecke wird es zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Halstenbek-Krupunder bis Weihnachten voraussichtlich zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Rückstaus sind sogar bis auf die A7 möglich. Die Stadt empfiehlt den 90.000 täglichen Pendlern, die, den Abschnitt passieren, wenn möglich aus dem Homeoffice heraus zu arbeiten. © Andre Lenthe Fotografie/Imago

Nach Abschluss der Bauarbeiten werden rund 5000 Anwohner in dem Bereich von dem dann aufgetragenen sogenannten Flüsterasphalt profitieren. Der lärmreduzierende Asphalt ist bereits auf der A7 zum Einsatz gekommen. Ab April 2023 werden die Arbeiten in der Gegenfahrbahn zwischen Pinneberg-Süd und dem Dreieck Hamburg-Nordwest fortgesetzt, berichtet der NDR.

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A23 Baustelle Hamburg: Stadt empfiehlt Homeoffice

Dennis Krämer, Sprecher der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, äußerte sich gegenüber dem Hamburger Abendblatt zu den Maßnahmen, die, die Stadt Hamburg, ergreift, um das drohende Verkehrschaos möglichst gering zu halten. Man spreche mit der Autobahn GmbH, der Polizei, mit Bahn, HVV und den betreffenden Bezirksämtern, aber auch mit Verantwortlichen in Schleswig-Holstein, erläuterte Krämer den Austausch mit den beteiligten Stellen. Dennoch werde es Einschränkungen geben.

Wir bitten die Menschen, wenn möglich im Homeoffice zu bleiben

Dennis Krämer, Sprecher der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

Die Behörde bittet die Pendler deswegen sogar, wenn möglich aus dem Homeoffice zu arbeiten, rechtzeitig loszufahren und sich über die anstehenden Ausweichmöglichkeiten zu informieren, wie das Abendblatt berichtet.

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