Tödlicher Schlag ins Gesicht

56-Jähriger stirbt nach Faustschlag auf der Reeperbahn: Polizei verhaftet Tatverdächtigen

  • Elias Bartl
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Es sah nach einem harmlosen Faustschlag ins Gesicht aus, doch wenige Stunden später war der 56-Jährige tot. Der mutmaßliche Tatverdächtige wurde nun verhaftet.

Hamburg – Auf der Hamburger Reeperbahn kommt es häufiger zu Faustkämpfen. Doch dieser Schlag ins Gesicht endete für einen 56-jährigen Polen tödlich. Am 28. September 2021 gegen kurz vor 15:00 Uhr schlug ein Bulgare dem 56-Jährigen auf der Reeperbahn ins Gesicht und flüchtete anschließend.

Tödlicher Faustschlag auf der Reeperbahn: Opfer lehnte Behandlung von Sanitätern ab!

Der Verletzte stürzt zu Boden und schlägt heftig mit dem Kopf auf dem Gehweg auf. Anschließend wird er vor Ort von Sanitätern eines Rettungswagens behandelt, lehnt aber den Transport in eine Klinik ab, da er augenscheinlich nicht stark verletzt wurde. Im Rahmen einer Fahndung wurde der mutmaßliche Tatverdächtige, ein 32-jähriger Bulgare, von Polizisten auf St. Pauli kontrolliert, aber wieder gehen gelassen.

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Ein 56-Jähriger stirbt nach einem Faustschlag ins Gesicht. (Symbolbild)

Faustschlagopfer verstirbt nur Stunden später: Tatverdächtiger auf Fehmarn verhaftet

Am Folgetag wurde der 56-Jährige von einem Bekannten leblos in seiner Wohnung aufgefunden, Reanimationsmaßnahmen von Sanitätern und einem Notarzt blieben ohne Erfolg. Der Mann verstarb. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam obduziert. Die Rechtsmedizin stellte daraufhin fest, dass der Tod mit dem Faustschlag in Zusammenhang steht.

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Aufgrund des Obduktionsergebnisses stellte die Hamburger Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 32-jährigen Bulgaren aus. Am vergangenen Montag konnte dieser bei der Einreise aus Dänemark auf der Insel Fehmarn nun vollstreckt werden. Der 32-jährige Bulgare sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Faustschlag auf der Reeperbahn: Tatmotiv unklar – Mordkommission ermittelt

Der Grund für den tödlichen Faustschlag ist bis heute unklar. Die Experten der Mordkommission der Hamburger Polizei haben die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Hanno Bode

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