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2G-Bändchen in Hamburger Geschäften: Einmal Bändchen und shoppen

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Von: Bona Hyun

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Ein 2G-Bändchen pro Tag für alle Läden – künftig soll das neue System die Hamburger Geschäfte entlasten und Einkaufen für Geimpfte und Genese erleichtern. Wie war der Start?

Hamburg – In der Hansestadt Hamburg setzen immer mehr Händlerinnen und Händler der Geschäfte auf ein 2G-Bändchen, um lange Warteschlangen während der Einkaufskontrollen zu verhindern. Laut Citymanagement sind die Bezirke schon im Austausch darüber, welche Läden Bändchen gegen einen 2G-Nachweis verteilen werden.

Bisher hat das Citymanagement 200.000. Bändchen bestellt, was vorläufig bis Mitte Januar 2022 reichen soll. Gestartet ist die Ausgabe der 2G-Bändchen erstmals in Shopping-Centern – noch haben sich nicht alle Geschäfte beteiligt.

Hamburg Fläche:755,2 Quadratkilometer
Gegründet:500 n. Chr.
Bevölkerung:1,841 Millionen (2019)

2G-Bändchen: Entlastung für Einzelhandel-Geschäfte in Hamburg

Die Idee hinter der Bändchenvergabe ist folgende: Ein 2G-Bändchen gewährt Zugang zu allen teilnehmenden Geschäften. Käufer und Käuferinnen erhalten ein 2G-Bändchen an den zentralen Ausgabestellen, wenn sie den entsprechenden Nachweis vorzeigen. Das 2G-Bändchen gilt dann innerhalb eines Einkaufszentrum für alle vorhandenen Geschäfte. Für jeden Tag gilt eine neue Farbe.

Besonders für kleine Einzelhändler ist dieser Vorgang ein großes Zeitersparnis, insbesondere, wenn es wenig Personal gibt. Durch die 2G-Regelungen leiden viele Einzelhandel-Geschäfte in Hamburg, weshalb das 2G-Bändchen eine große Entlastung wäre.

Eine Mitarbeitern eines Ladens wickelt einem Kunden ein weißes Bändchen um das Handgelenk.
2G-Bändchen sollen das Einkaufen für Geimpfte und Genesene erleichtern. Ein Bändchen gilt dabei für alle Läden einen Tag lang. © Fabian Sommer/dpa

Schrittweise greift die 2G-Regelung in nahezu allen Bereichen des Einkaufslebens. Es gibt allerdings noch Ausnahmen: Ungeimpfte können in bestimmten Läden einkaufen gehen und haben somit Zugang zu einigen Grundversorgern. Noch strengere Corona-Auflagen gelten zum Beispiel auf der Hamburger Reeperbahn: Dort gab es am ersten Dezember-Wochenende die ersten 2G-Plus-Nächte.

2G-Bändchen in Hamburg nur bedingt erlaubt

Die Vergabe der 2G-Bändchen in Hamburg wurde durch den der Handelsverband Nord angestoßen. Dieser hatte sich beschwert, dass jeder einzelne Kunde kontrolliert werden muss. Für den Hamburger Einzelhandel fallen so zusätzliche Personalkosten an, während es „nur“ Stichproben-Kontrollen in Bussen und Bahnen gibt. Gemeint sind die 3G-Regelungen in Bussen und Bahnen, die vom Hamburger Verkehrsbund angeordnet worden sind.

Hamburgs Corona-Verordnung erlaubt die grundsätzliche Nutzung und Verteilung der 2G-Bändchen, allerdings müssten die Geschäftsinhaber einen externen Dienstleister, wie Sicherheitsfirmen, für die Umsetzung beauftragen berichtet der NDR. In Schleswig-Holstein müssen die Einzelhändler anders als in Hamburg die 2G-Nachweise ihrer Kundinnen und Kunden nur stichprobenartig überprüfen. und dokumentieren.

2G-Bändchen in Hamburger Geschäften – diese Läden verteilen Bänder

Im Hamburg-Harburger Phoenix-Center werden bereits 2G-Bändchen an Kunden verteilt. Die Ausgabe verläuft am Checkpoint im Center über die Sicherheitsleute. Die Kunden im Harbuger Phoenix-Center sind begeistert von den 2G-Bändchen. „Perfekt, einmal Bändchen und shoppen!“, sagte eine Passantin zum NDR.

Kunden können einkaufen gehen, ohne nochmals das Impfzertifikat vorzeigen zu müssen. Und für Betreiber der kleinen Einzelhändler entfällt die ständige 2G-Kontrollen am Eingang. In der Hamburger Innenstadt sei laut Einzelhandelsverband die Begeisterung für die 2G-Bändchen noch nicht so groß.

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Drei Hamburger-Geschäfte vergeben 2G-Bändchen: die Europapassage, das Alsterhaus und Saturn. Brigitte Engler vom City-Management möchte vorerst die Nachfrage der 2G-Bändchen abwarten. Möglicherweise würden sich dann auch noch weitere Geschäfte und Unternehmen aus Hamburg beteiligen. „Nun geht es darum, das Verfahren auszuweiten und allen Händlern und Kunden bekannt zu machen“, sagte Brigitte Nolte vom Handelsverband Nord dem Hamburger Abendblatt.

Ob ein erworbener Zugangsberechtigungs-Nachweis an einem Tag in der ganzen Stadt gilt, ist derzeit noch unklar.*24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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