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180.000 Euro für einen Geschäftsbrief – wegen einer Briefmarke

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Von: Sebastian Peters

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Wertvoller Brief aus Hamburg von 1859 wird versteigert
Wertvoller Brief aus Hamburg von 1859 wird versteigert © dpa/Sebastian Gollnow

Die Auktion begann bei 60.000 und endete bei 180.000 Euro. Für diese Summe hat ein besonderer Brief den Besitzer gewechselt. Die Geschichte dahinter.

Hamburg/Wiesbaden – Ein wertvoller Geschäftsbrief mit 9-Schilling-Briefmarken, der 1859 von Hamburg über Liverpool nach New York ging, hat am Samstag, 24. September 2022, bei einer Versteigerung für 180.000 € den Besitzer gewechselt. Der Brief mit einem Startgebot von 60.000 € sei von einem Käufer am Telefon ersteigert worden, teilte das Auktionshaus Heinrich Köhler in Wiesbaden mit. Im Katalog wurde das Stück als „der wohl spektakulärste Brief der Hamburg-Philatelie“ angepriesen.

Es ist „der wohl spektakulärste Brief der Hamburg-Philatelie“

Der Brief trägt die größte bekannte Anzahl von 9-Schilling-Briefmarken aus dem Jahr 1859, sagte der Geschäftsführer des Auktionshauses, Dietrich Michelson, im Vorfeld der Auktion. Es sei die erste Ausgabe von Briefmarken in Hamburg gewesen. „Es ist ein wunderschöner Brief mit dem blauen Untergrund, den roten Stempeln und dazu die vier gelben Marken.“ Dieser war nach Angaben des Auktionshauses damals 16 Tage unterwegs.

Die Marken sind Teil der 8. Briefmarken-Versteigerung der Sammlung des ehemaligen Tengelmann-Chefs Erivan Haub. Die Sammlung von Haub wird seit Sommer 2019 versteigert. Haub erwarb den aus Hamburg abgeschickten Brief laut Aktionshaus 1988.

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