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Hakenkreuze und Farbe: Mehrere politisch motivierte Attacken in Hamburg

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Von: Kevin Goonewardena

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Am Wochenende kam es zu mehreren politisch motivierten Fällen von Vandalismus in Hamburg. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hamburg – An einer Grundschule im Stadtteil Poppenbüttel und dem angrenzenden Carl-von-Ossietzky-Gymnasium haben Unbekannte am Wochenende insgesamt 106 Hakenkreuze auf Fassade und Fenstern hinterlassen. Außerdem fanden die ermittelnden Beamte zwei Schriftstücke mit nationalsozialistischen Parolen vor, die die Polizei am Sonnabend mitteilte. Die Bild-Zeitung hatte zuerst über die politisch motivierten Vandalismus berichtet.

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Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Anzahl anerkannter Opfer der NS-Diktatur in Hamburg:etwa 8500
Anzahl der in Hamburg verlegten Stolpersteine:6385 (seit 2002)
Datenbank der NS-Dabeigewesenen:www.hamburg.de/clp/dabeigewesene

Hakenkreuz-Schmierereien in Poppenbüttel: Staatsschutz nimmt Ermittlungen auf

Der Hausmeister der Schule entdeckte laut dem Bericht der Zeitung die Schmierereien am Samstagmorgen und informierte daraufhin die Polizei Hamburg. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Mit der Reinigung musste eine Spezialfirma beauftragt werden. Diese wurde noch am Wochenende durchgeführt, damit die Kinder am Montag die Hakenkreuze nicht zu sehen bekommen.

Polizei Hamburg im Einsatz
Polizei Hamburg im Einsatz (Symbolfoto) © Marcus Brandt/dpa

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Vandalismus-Attacken auf Parteibüros von SPD und Grüne in Harburg

Bereits am Freitagnachmittag war der Polizei bekannt geworden, dass die Fenster eines Parteibüros der Grünen im Stadtteil Harburg von Unbekannten mit verschiedenfarbigen Schriftzügen besprüht worden war. Ebenfalls Opfer von politisch motiviertem Vandalismus wurde das Büro der SPD, unter anderem Sitz des Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi., der bei der vergangenen Bundestagswahl mit 39,3 Prozent das beste Ergebnis aller Hamburger Kandidaten holte und bereits seit 2013 im Bundestag sitzt. Das berichtet das Internetportal harburg-aktuell.de. Auch in diesem Fall hat der Hamburger Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. (mit Material der DPA)

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