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Das steckt hinter dem geheimnisvollen Intro von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“

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Von: Janine Napirca

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Haben Sie sich gefragt, was hinter dem Vorspann von „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ steckt? Die Idee dazu stammt direkt aus den Werken von J.R.R. Tolkien.

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Nicht nur „Game of Thrones“ und das Prequel „House of the Dragon“ brillieren mit einem imposanten, musikalisch untermalten Intro. Auch die Fantasyserie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ von Amazon Prime Video beeindruckt durch einen geheimnisvollen Vorspann. Doch was bedeutet er eigentlich? Das erfahren Sie im Folgenden.

Idee zum geheimnisvollen Intro bei „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ stammt von Autor J.R.R. Tolkien

Die Idee für das geheimnisvolle Intro von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ stammt einem Bericht von Filmstarts zufolge direkt aus den Werken des Autors J.R.R. Tolkien. Eine erste Erklärung, was der Vorspann von „Die Ringe der Macht“ bedeutet, liefert dem Bericht nach die X-Ray-Funktion beim Anschauen über die Desktop- oder Smartphone-App: „Musik ist überall in Mittelerde zu finden […] Gesang durchzieht alle Kulturen der Welt und sogar das Land selbst“.

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Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht Schriftzug
Was halten Sie vom Intro der „Herr der Ringe“-Serie „Die Ringe der Macht“? © Amazon Prime Video

Offizielle Erklärung: Das bedeutet das Intro von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“

Hinter dem Intro von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ steckt das Studio Plains of Yonder, das eine ausführliche Erklärung darüber liefert, was es mit dem Vorspann von „Die Ringe der Macht“ auf sich hat:

Die Vorgängerserie ist Tausende von Jahren vor dem Hobbit angesiedelt – eine Zeit, in der Sauron die Oberhand hatte, Drachen flogen und Proto-Hobbits umherzogen. Wir haben uns vorgenommen, ein Universum darzustellen, das sowohl ursprünglich als auch zeitlos ist. Wir ließen uns von J.R.R. Tolkiens Ainur inspirieren, unsterblichen Engelswesen, die so schöne Musik singen, dass die Welt aus ihrem Klang erschaffen wird, und entwarfen eine Haupttitelsequenz, die aus der Welt des Klangs gebaut ist. 

Plains of Yonder über das Intro von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“

Des Weiteren ist im Statement die Rede von der sogenannten Kymatik, die als natürliches Phänomen den Klang der Musik für das Auge sichtbar macht. So zeigen die Schwingungen feiner Partikel auf einer flachen Oberfläche auffällige symmetrische Muster, die Tonfrequenzen reflektieren, die als magisch wahrgenommen würden. Auf der Webseite heißt es weiter, dass der Vorspann eine uralte und unsichtbare Kraft heraufbeschwöre, die darum kämpfe, gesehen zu werden. So entstünden, flössen, und verschwänden Symbole. Die Klangwelten sollen flüchtige Visionen von Konflikt und Harmonie, die sich im Gleichschritt mit Howard Shores' Titelmusik bewegen, schaffen.

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Die angesprochenen Ainur sind laut Filmstarts die ersten Wesen, die vom Schöpfer Eru Ilúvatar erschaffen werden – nachzulesen in J.R.R. Tolkiens „Silmarillion“. Dazu zählen laut Bericht die mächtigen Valar, wie beispielsweise Morgoth, und die weniger mächtigen Maiar wie Sauron und Gandalf. Durch ihren Gesang entsteht Eä sowie Arda – die Welt, auf der Mittelerde und die anderen Länder liegen. Wer bereits alle bislang verfügbaren Folgen von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ gestreamt hat, sollte sich einmal umschauen, welche Serien und Filme seit September 2022 noch neu auf Amazon Prime Video sind.

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