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Mann droht Passanten mit seinem Kampfhund – doch der ist in „Kuschellaune“

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Von: Anika Zuschke

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Ein amerikanischer Pitbull Terrier.
Ein Mann drohte Passanten damit, seinen „Kampfhund“ auf sie zu hetzen – doch der war eher in „Kuschellaune“. (Symbolbild) © Shotshop/Imago

Das hat sich der Hundebesitzer wohl anders vorgestellt: Ein 27-Jähriger drohte Passanten und Polizisten mit seinem Pitbull – doch der wollte gar nicht kämpfen.

Bremen – Ein 27-jähriger Hundehalter drohte am Samstag, 2. Juli 2022, mehrfach damit, seinen Pitbull auf Passanten und Polizisten im Bremer Hauptbahnhof zu hetzen – vergebens. Der „Kampfhund“ sei laut Angaben der Polizei zufolge eher in „Kuschellaune“ gewesen. Der friedliche Hund musste anschließend in einem Tierheim untergebracht werden, während der Mann inzwischen wieder auf freiem Fuß ist.

„Kampfhund“ hat keine Lust, zu kämpfen – Pitbull von aggressivem 27-Jährigen in Kuschellaune

Am Samstagmorgen gegen 04:15 Uhr hat die Bundespolizei den 27-jährigen Hundebesitzer aus einem Lokal im Bremer Hauptbahnhof verwiesen. Mehrere Gäste hätten sich demnach bereits beschwert, weil der „Kampfhund“ ohne Leine herumlief. Doch folgte der Mann dem Platzverweis nicht und drohte, seinen Pitbull auf die Polizisten zu hetzen. Im Gegensatz zu seinem Herrchen entpuppte sich der Hund jedoch als ausgesprochen friedlich und war laut Polizei eher in „Kuschellaune“.

Nur kurze Zeit später belästigte der Mann erneut Passanten im Hauptbahnhof Bremen mit der Drohung, seinen Pitbull einzusetzen – daraufhin klickten die Handschellen. Doch während der 27-Jährige später wieder von der Wache entlassen wurde, musste der friedliche Vierbeiner in ein Tierheim gebracht werden. Er folgte brav. Die Polizei Bremen kommentierte das mit den Worten: „Rein emotional betrachtet ist es fraglich, ob der falsche Angehörige des Duos die nächsten Tage ‚hinter Gittern‘ verbringen muss.“

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Die Bremer Polizei meldete indes einen „Schlag gegen Drogenhandel am Hauptbahnhof“. Dabei wurde Kokain beschlagnahmt und es wurden zwei Brüder festgenommen. Dafür steht die Verkehrspolitik in Bremen immer wieder in der Kritik, diese sei „völlig absurd“.

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