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In Bremen gilt ab Freitag Corona-Warnstufe 1: Was das für den Freimarkt bedeutet

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Von: Fabian Raddatz

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In Bremen gilt ab Freitag die Corona-Warnstufe 1. Damit gelten - nach nur einer Woche - wieder strengere Regeln. Was das für den Bremer Freimarkt bedeutet.

Bremen – Es lief alles so gut: Weil in Bremen die Corona-Lage lange stabil war, machte sich der deutsche Impf-Meister locker und gönnte sich einige Corona-Freiheiten. Auch der Freimarkt Bremen, als einziges Mega-Event in Deutschland in diesem Jahr, durfte stattfinden. Die Freude unter den Besuchern war groß.

Ereignis:Bremer Freimarkt 2021
Ort:Bremen
Datum:Fr., 15. Okt. 2021 – So., 31. Okt. 2021
Erster datierter Freimarkt:1035

Doch jetzt ist die Hospitalisierungsinzidenz im kleinsten Bundesland in den vergangenen Tagen gestiegen, als eine der Kennziffern, die zur Beurteilung der Corona-Lage dienen. Laut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) liegt der Wert „stabil bei 3 oder darüber“.

Bremen mit Corona-Warnstufe 1: Freimarkt in Gefahr?

Als Folge dessen wird die Corona-Warnstufe in Bremen von 0 auf 1 angehoben. So sieht es der Corona-Stufenplan vor. Damit treten erneut strengere Regeln in Kraft: Im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten müssen die Menschen gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder negativ auf Corona getestet sein (3G-Regel).

Zudem müssen Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Verkaufsräumen und bei Großveranstaltungen ab 5000 Besucherinnen und Besuchern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Menschen gehen über den Freimarkt in Bremen bei bestem Wetter. Ein Riesenrad am Horizont.
Besucher strömen über den Bremer Freimarkt. Die neuen Maßnahmen durch die Corona-Warnstufe 1 betreffen das Spektakel nicht. © Sina Schuldt/dpa

Der Bremer Freimarkt, mit vier Millionen Besuchern jährlich in den vergangenen Jahren, ist von den neuen Maßnahmen allerdings nicht betroffen. Das bestätigte Lukas Fuhrmann, Sprecher des Gesundheitsressorts, auf Nachfrage. Demnach bleibe beim Freimarkt derzeit alles wie bisher – eine Maskenpflicht bestehe nicht. Wie bisher auch, wird jedoch ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen. Auf dem Freimarkt gilt seit Beginn am Freitag die 3G-Regel.

Darum ist die Hospitalisierungsinzidenz in Bremen gestiegen

Gesundheitssenatorin Bernhard zufolge sei die Hospitalisierungsinzidenz gestiegen, weil Kliniken eine zusätzliche Belastung durch andere Infektionserkrankungen gemeldet hätten. „Wir kommen jetzt in den Herbst, es finden wieder deutlich mehr Begegnungen in Innenräumen statt.“ Daher sei es richtig, dass in Innenräumen wieder die 3G-Regel gilt.

Auch empfiehlt der Senat, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu lüften.

Anfahrt, Parken, Programm – kreiszeitung.de hat die wichtigsten Informationen zum Freimarkt Bremen zusammengestellt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN. MEDIEN.

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